Taoistische Meditation

In der taoistischen Meditationspraxis stehen am Anfang die Regulierung

der Körperhaltung
des Atems
der Geisteshaltung

Zu einer guten Körperhaltung gehört eine geeignete Sitzposition, lockere Kleidung (alles Behindernde lösen), eine aufgerichtete Wirbelsäule und entspannte Schultern. Damit der Atem ohne Anstrengung ist, sind die Arme weit. Das Zwerchfell soll sich frei bewegen können. Da wir durch den Atem dem Körper auch Energie zuführen (Atem C´hi) hat eine tiefe angeleitete Atmung bei der taoistischen Meditation eine besondere Bedeutung.

Unser Geist ist wie ein Theaterstück und jeder Gedanke ein Schauspieler. Die Gedanken kommen und gehen unablässig wie die Schauspieler auf einer Bühne.

Durch das Sammeln der Aufmerksamkeit wird es möglich, Einfluss auf dieses Schauspiel zu nehmen und die Gedanken zu zentrieren.

Mit mehr Übung kann das Theaterstück auch eine Spielpause bekommen.

Atem sanft und tief
Blick gesenkt
Gesicht entspannt
Kopf balanciert auf dem Rumpf
Arme geöffnet
Rumpf aufrecht
Knie geöffnet
Beine gekreuzt